
ISBN 978-3-86841-362-5
88 Seiten
14 Euro
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Helge Döhring (Hrsg.):
„große, schöne, unvergessliche Tage“.
Stimmen aus der Spanischen Revolution 1936-1939
„Wenn in Spanien auch nur ‚Weimar‘ gegen Franco kämpfte, dann würde letzterer siegen, ja dann hätte er längst gesiegt. Aber das ist ja eben nicht der Fall. Hier hat sich das Proletariat erhoben, hier kämpft die soziale Revolution um ihren Sieg, diese aber hat ganz andere Kräfte ausgelöst als in irgendeinem Lande die Demokratie hätte auslösen können. Das ist das entscheidende.“
(Helmut Rüdiger, 22. September 1936)
„Bei diesem Krieg bin ich natürlich nicht Pazifistin und kann es nicht sein.“
(Etta Federn, 1936)
„So hätte man es in Deutschland machen müssen!“
(Helmut Kirschey 2001)
„Was heißt Bürgerkrieg, für mich war es die Spanische Revolution“
(Heinrich Friedetzky, 1997)
Renzensionen:
„Am
19. Juli 1936 begann in Spanien der rechte Militärputsch gegen
eine linke Volksfrontregierung, der den Bürgerkrieg auslöste, in
den das nationalsozialistische Deutschland und das faschistische
Italien aufseiten der Putschisten eingriffen. Das ist die
offizielle Erzählung über das, was sich vor 90 Jahren in Spanien
zugetragen hat. „Was heisst Bürgerkrieg, für mich war es die
Spanische Revolution“, sagte Heinrich Friederitzky, der sich als
Anarchosyndikalist am Kampf in Spanien beteiligt hatte. Er
gehört zu den 12 Anarchosyndikalist*innen, die in dem kürzlich
im Verlag Edition AV veröffentlichten Buch „grosse schöne
unvergessliche Tage“ natürlich pünktlich zum 90-Jahrestag
erschienen ist. […]“
Peter Novak:
Erinnerung an die
spanische Revolution vor 80 Jahren, ganz auf
untergrund-blättle
„Sommer
1936 in Deutschland: Monat um Monat, Jahr und Jahr erfaßte die
Schwüle drohender Hoffnungslosigkeit die Genossen. Über drei
Jahre erstickte der Faschismus bereits das Leben im Land. Fast
alle anarcho-syndikalistischen Funktionäre hatten
Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen, Verhaftungen,
Konzentrationslager und Folter erlitten. Einige überlebten die
Haftzeiten nicht, der Bekannteste unter ihnen war der
Schriftsteller Erich Mühsam (1878-1934), den die Nazis im KZ
Oranienburg ermordeten. Heimlich organisierten die Angehörigen
und Genossen Hilfen für die Gefangenen und deren Familien.
Einige druckten illegale Zeitungen und verteilten sie. Andere
schufen illegale Grenzübergänge für Fluchtwillige. Bis etwa
1935/36 ging das gut. Dann zerschlug die Polizei fast alle
anarcho-syndikalistischen Widerstandsnetzwerke. [...]*
„Flucht
in die Hoffnung und wieder zurück. 90 Jahre Spanische
Revolution: Berichte deutscher Anarcho-Syndikalisten" auf
anarchismus.de
Dieser Artikel erschien im Juli 2026 zu erst in der „freedom“
unter dem Titel „German syndicalists in revolutionary
Spain. The untold stories of political exiles from Nazi
Germany who joined the resistance to Franco“
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